VideoCulture war ein internationales Forschungsprojekt, das die Möglichkeiten der audiovisuellen Mediengestaltung als Mittel der interkulturellen Kommunikation untersuchte. Das zentrale Ziel war es festzustellen, ob sich in dieser Gestaltung eine Form der transkulturellen audiovisuellen Sprache befindet und wie können mit Hilfe dieser Sprache die Fähigkeiten der Jugendlichen im Bereich der Videoproduktion entwickelt und verbessert werden. Eingeleitet wurde das Projekt durch Gruppen in Deutschland, England, Ungarn und in der Tschechischen Republik.

Autor des Textes H. Niesyto:

"... ... Dieses Problem bezieht sich vor allem auf junge Menschen. Viele Studien zeigen, dass die heutige Kindheit und Jugend als "mediale" beschrieben werden kann. Kinder und Jugendliche wachsen umgeben von den Medien auf: Sie sind ein wichtiger Teil ihres Alltags. Kinder verstehen leicht die audiovisuelle Sprache und beschreiben ihre eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten, die unter dem Begriff "Medienkompetenz" zusammengefasst werden können, auf einer natürlichen Art und Weise. Sie sind auch spielerisch und bereit mit den Medien zu experimentieren. Die Aufgabe des VideoCulture-Projektes wird sein, die Möglichkeiten der Entwicklung neuer Formen der medien-ästhetischen Fähigkeiten junger Menschen zu erforschen. Die Pläne für die Produktionen wurden so entwickelt, dass eine Vergleichbarkeit zwischen den einzelnen Arbeitsplätzen möglich war. Jedes Team bestand aus fünf bis sechs Jugendlichen und hatte die gleiche technische Ausrüstung zur Verfügung: S-VHS-Kamera, Tonaufnahmen und digitale Schnittsoftware. Alle Video-Seminare dauerten vier Tage. Das Ergebnis sollte nicht länger als drei Minuten sein. Alle Jugendlichen beschäftigten sich mit dem gleichen Thema, das nah an den kulturellen Bedürfnissen dieser Altersgruppe liegt und das visualisiert werden kann ohne technische Kenntnisse auf einem hohen Niveau. Das Ziel war nicht das Filmen auf dem professionellen Niveau. Die Projektmitarbeiter interessierte vor allem die vorhandene Medienkompetenz der jungen Leute in all ihren Varianten und Grenzen. Die Aufgabe der Forscher war es, die Formen der symbolischen Verarbeitung zu beobachten und festzuhalten sowie die verschiedenen Video-produktionen und ihre Interpretationen zu analysieren" 1999

Daher auch der Name unserer Webseiten, sowie der Name unseres Vereins, der an die Tschechische Sprache angepasst wurde.

 


Mediální pedagogika Mládež v akci Mirošov Svatoslavova Mládež v akci T1 T1

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